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schematische Darstellung des Kurskonzeptes
die 2 klassischen Seiten einer Karteikarte
die »Seite 3«
7500 Karten, die den 5000er Sprachraum abbilden
KONTEXT (zweisprachig) ca. 20.000 Sätze und Wendungen wachsen- der Komplexität, die die Wörter in einen Kontext einbetten und das Sprachwissen fortschreitend vertiefen A1 A2 B1 B2 C1
SPANISCH 5000 palabras + 2.500 locuciones y frases A1 A2 B1 B2 C1
DEUTSCH deutsche Entsprechungen der Wörter (2-3 Begriffe) + deutsche Entsprechung der Wendungen und Sätze A1 A2 B1 B2 C1
Hier stellen wir Dir eine Möglichkeit vor, einen wirklich großen Spanisch-Wortschatz aufzubauen. Es handelt sich um ein Projekt, das von ein paar Idealisten auf die Beine gestellt wurde, die über ganz Deutschland bzw. sogar über den ganzen Globus verteilt sind. Das Projekt ist ein kostenloser Vokabelkurs namens Spanisch 5000 und verfügt über eine sehr aus - führliche Website, auf der Du dich über alles informieren kannst, aber die wichtigsten Punkte wollen wir Dir trotzdem hier beschreiben. Es gibt seit geraumer Zeit die Idee, Worte gemäß ihrer Häufigkeit zu lernen, und entsprechende Wörterbücher. Für Spa - nisch hat ein amerikanischer Linguistik-Professor namens Mark Davies aktuell so ein Dictionary mit den 5000 häufigsten Worten erstellt (A Frequency Dictionary of Spanish, 2. Auflage 2017). Ausgehend von diesem Werk hat Sebastian Gru - ben, ein sprachbegeisterter Arzt und Psychotherapeut aus Oberbayern, der zweisprachig aufgewachsen ist und 6 Sprachen spricht, ein Kurskonzept erstellt, das in mehrfacher Hinsicht wirklich neuartig und erfolgversprechend ist. Erstens werden die Wörter natürlich nach ihrer Häufigkeit gelernt. Das hat den großen Vorteil, dass Du nie etwas lernst, das Deinem Sprachniveau nicht entspricht. Wer kennt es nicht aus der Schule: Man hat erst ein Jahr Englisch, und wegen einer Lektion über Politik muss man plötzlich „Vizepräsident“ lernen, während man noch nicht weiß, was Brot oder Bäcker heißt. Bei einem Wortschatz, der strikt nach Häufigkeit aufgebaut ist, lernst Du wie ein Kind die Wörter zuerst, die man eben am häufigsten braucht. Und du kannst einfach bis zu dem Niveau gehen, das Du erreichen willst - Du liegst mit Deinem Wortschatz immer richtig. Schon das allein würde diesen Vokabelkurs sehr interessant machen, denn das gibt es bisher für deutsche Spanischler - ner noch nicht, während es im englischsprachigen Raum schon viele 5000er-Kurse für diverse Sprachen gibt, die enormen Zulauf haben. Sebastian wollte aber nicht einfach nur eine lange spanisch-deutsche Wörterliste erstellen, denn was haben auswendig gelernte Wörter für einen Sinn, wenn man sie nicht anwenden kann? Es ging also darum, nicht nur die Wörter, sondern den dazugehörigen Sprachraum zu vermitteln eine Aufgabe, die sonst eher ein Sprachkurs übernimmt. Und tatsächlich ist Spanisch 5000 unserer Meinung nach fast schon eine Mischung aus Vokabelkurs und Sprachkurs, und das hat mit den Punkten 2 und 3 seines Konzepts zu tun. Es soll also nicht nur das Wort „agua“ (Wasser) oder „hablar“ (sprechen) vermittelt werden, sondern auch die Anwen - dungsformen und Wendungen, die damit verbunden sind, z.B. „es agua pasada“ (das ist vorbeigeflossenes Wasser, d.h. Schnee von gestern) oder „hablar despacio“ (langsam reden in Spanien ganz wichtig) und „por no hablar de…“ (ganz zu schweigen von…). Gerade die sehr häufigen, großen Worte haben ja eine Fülle von Anwendungen, die man niemals gleich am Anfang mit dem Wort lernen kann. Die Lösung dieser Aufgabe sieht so aus, dass der Kurs zusätzlich ca. 2500 items (Karteikarten) mit Wendungen und Sätzen enthält. So kommen also z.B. für „hablar“ noch mehrere Karten über den Kurs verteilt vor, die die zugehörigen Wendungen enthalten, und zwar wiederum die geläufigeren zuerst und die selteneren später. 5000 Worte nach Häufigkeit plus 2500 items mit Wendungen, ebenfalls nach Schwierigkeit sortiert, das klingt schon ziemlich unschlagbar. Der eigentliche Clou des Kurses liegt aber im dritten Punkt, und das ist die sog. „Seite 3“. Worum geht es? Jeder weiß, dass Sprache kontextorientiert gelernt wird. Kleinkinder pauken ja bekanntlich keine Wörterlisten. Sie hören die Wörter immer eingebettet in Sätze, in Zusammenhänge. Unser Gehirn dürstet nach Kontext, es ist gera - dezu eine Kontextmaschine. Und um dem gerecht zu werden, betritt Spanisch 5000 wirklich Neuland, mit einer Lösung, von der wir glauben, dass sie eine große Zukunft hat: Die klassische zweiseitige Karteikarte wird um eine dritte Seite erweitert, die nicht gelernt werden muss, sondern nach Belieben aufgerufen werden KANN. Auf „Seite 3“ komme also Sätze, Sätze, Sätze. Etwa 20.000 Sätze. Und zwar nicht blutleere didaktische Beispielsätze à la „Maria hat lange Haare“, sondern durchweg reale Sätze, die irgendjemand geschrieben oder gesagt hat und die über - wiegend diversen online-Quellen entnommen sind. Und spätestens hier wird der Kurs wirklich sensationell. Die „Seite 3“ ist eine wahre Fundgrube, denn sie ist so gestaltet, dass für den Anfänger etwas dabei ist, der z.B. in Einheit 4 „agua“ erstmals lernt, aber auch für den Fortgeschrittenen, der nach 3 Jahren beim Wiederholen mal wieder auf „agua“ trifft und auf Seite 3 originelles und interessantes Material vorfindet, das er als Anfänger gar nicht verstehen konnte. Damit mach auch das sonst so lästige Wiederholen Spaß. Neben den Sätzen enthält Seite 3 auch Wendungen, die nicht wichtig genug für eine eigene Karte sind, und sonstige Informationen zu dem Wort. Wenn man mit dem Kurs lernt, fällt einem auf, dass man sich tatsächlich oft zuerst an den Satz erinnert und vom Satz aus an das Wort. Wie gesagt, das Gehirn liebt Kontext. Und dabei hilft es, dass es viele szenische Sätze, kurze Dialoge oder auch echtes Straßenspanisch gibt, das lebendige Erinnerungsspuren schafft. Also: 1. Häufigkeitsprinzip, 2. Zusatzitems zur Erfassung des Sprachraums und 3. Kontext, Kontext, Kontext auf Seite 3. Das sind die 3 Säulen des Kurses. Kommen wir zu den Details, die auch nicht unwichtig sind. Audio: Der gesamte Kurs ist mit gutem Audiomaterial ausge - stattet. Bilder: Etwa 20% der Karten sind bebildert, und zwar wiederum interessant und überraschend, d.h. gut für das Gedächtnis. „Agua“, um bei dem Beispiel zu bleiben, zeigt nicht ein Glas Wasser oder sonst was langweiliges, sondern die berühmte Szene aus dem Film „Abyss“ von James Cameron, wo ein Gesicht aus Wasser sich in der Tauchstation den Protagonisten entgegenreckt. Perfekt. Falls Du Dich schon gefragt hast, wie und wo man den Kurs denn nun lernen kann: Das ist ganz einfach. Gelernt wird auf dem Handy, ersatzweise auch auf dem Computer. Es gibt 3 verschiedene Apps, auf denen der Kurs veröffentlicht wird: Flashcards Deluxe, Memorion und Anki die ersten beiden sind auch in unserer Bestenliste zu finden. Memorion wurde extra für den Kurs erweitert, um die Seite 3 verwalten zu können, nachdem der Kontakt zwischen den beiden durch uns hergestellt worden war. Super, oder? Eine Einschränkung gibt es, die jedoch kein Problem darstellt. Der Kurs ist derzeit (Februar 2020) erst zu ca. 70% fertig (5200 Karten). Da die restlichen 30% aber bis Anfang 2021 vollendet sein werden, riskiert niemand, der jetzt anfängt, auf den noch unfertigen Teil zu stoßen, da niemand so schnell lernen kann: Über 5000 Karten in einem Jahr, no way. Zum Abschluss wollen wir noch sagen, dass wir es toll finden, wenn so ein aufwändiges und professionelles Projekt voll - kommen non-profit und werbefrei durchgeführt wird. Hier nochmal der link auf die Website: Spanisch 5000.
Spanisch 5000 - Konzept
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